Regelschmerzen

PMS Prämenstruelles Syndrom – Ganzheitlich Gesehen

Die Tage vor den Tagen sind die ‚Stunde der Wahrheit‘. Unausgewogenheiten in der Lebenserfüllung, familiäre und berufliche Belastungen kommen ans Tageslicht. Diese Gefühle jetzt ernst nehmen auch wenn sie übertrieben erscheinen und sich Ruhe gönnen, ist hilfreich und wichtig.

FrauSein ist in der heutigen Welt keine einfache Sache, weil das natürliche Gespür dafür, was das bedeutet, unter einem Schwall von ‚wegweisenden‘ Büchern, Artikeln und Fernsehsendungen begraben wird (das gilt natürlich auch für das MannSein). Die Werbung hämmert die Vorstellung in die Wohnzimmer, dass der weibliche Körper auf unzählige Arten eingesprayt, gepudert, geduscht und im Übermass gereinigt sein muss damit er einigermaßen akzeptabel ist. Die natürliche weibliche Körperlichkeit wird uns so als ziemlich problematisch suggeriert. Die Masstäbe fürs Frau (und Mann) Sein sind heute so künstlich, unnatürlich und an den Haaren herbei gezogen, dass sie nur eines bewirken, unzufriedene unglückliche Frauen (und Männer). Entgegen aller Fake Profile der Geschlechter den Mut zu haben sich selbst zu lieben und zu handeln wie frau und man sich wirklich fühlt, ist nicht leicht aber unbedingt nötig.

Im weiblichen Zyklus geht es um Hingabe und Aufnahmefähigkeit, Loslassen, Sich öffnen, Empfangen und Bergen. Hingabefähigkeit umschließt gleichzeitig den Verzicht auf aktives Tun, Ich-will, Egodominanz. Das umfassende Prinzip des weiblichen Pols nennen die Chinesen Yin, symbolisieren die Alchemisten durch den Mond und drückt die Tiefenpsychologie mit dem Symbol des Wassers aus. Der Mond und das Wasser verzichten darauf aktiv zu strahlen und werden dadurch fähig Wärme und Licht aufzunehmen und zu reflektieren. Das Wasser verzichtet zudem auf jeglichen Formanspruch, kann dadurch jede Form annehmen und gibt sich völlig hin. Das Nicht-Ausgesöhnt-Sein mit der eigenen Weiblichkeit und diesem Prinzip kann zu Regelstörungen und anderen Symptomen im Sexualbereich führen.

‚Der Weg des Schöpferischen wirkt das Männliche, der Weg des Empfangenden das Weibliche. Das Empfangende ist das Allerhingebenste in der Welt‘ aus dem I Ging

Bei jeder Regel wird die Frau an ihre Hingabe und ihren Verzicht erinnert. Sie opfert mit dem Blut etwas Lebenskraft von sich. Jede Regel ist eine kleine Schwangerschaft und eine kleine Geburt. Ist die Frau mit dieser ‚Regelung‘ nicht einverstanden, will sie sich eben nicht hingeben (dem Sex, dem Mann, dem Zyklus), rebelliert das IchWillAberNicht gegen den unangenehmen Aspekt des Weiblichen, wird die Regel und das Frau Sein oft schmerzhaft erlebt.

Die Menstruation ist genau wie der Orgasmus und das Einschlafen ein kleiner Tod, ein Sterbeprozeß. Sterben ist aber nichts anderes als die Aufforderung von seiner IchVerkrampfung und deren Machtspielchen los- und geschehen zu lassen. Der Tod bedroht immer nur das Ego nie den Mensch selbst.

Mond in Skorpion – Die Geschlechtsorgane
Die geistigen und seelischen Energien gehen mit dem Skorpion eher in die Tiefe, wecken seltsame Ahnungen und lenken Gefühle in bisher verborgene Richtungen. Das kann bedrohlich da unkontrolliert wirken.
Geistige Einladung. Irgendwie kann ich mit meinem FrauSein nicht all zu viel anfangen. Meine Sexualität ist mir nicht geheuer. Am Liebsten würde ich sie ignorieren. Schöne Erinnerungen? Damit kann ich nicht dienen. Ausserdem hat Dr. XYZ gesagt/geschrieben, man soll….
Ich überlasse der Verwirrung das Feld und äußeren Einflüssen die Macht. Ich lehne die weiblichen Lebensprozesse ab. Ich schäme mich. Ich fühle mich schuldig. Angst Stress Entwurzelung Trennung Fremde (Ammenorrhoe). Konflikte um Sexualität und Partnerbeziehung, Erfüllung der eigenen Weiblichkeit (Dysmenorrhoe).
Lösungsideen. Ich übernehme jetzt selbst die Verantwortung für mein Denken und Leben. Ich bin eine kraftvolle, dynamische Frau. Jeder Teil meines Körpers funktioniert perfekt. Ich liebe mich.

Hormonelle Dysbalance, vermutlich eine Störung des Progesteronstoffwechsels (zu viel Östrogen, zu wenig Progesteron) oder einer Gelbkörperschwäche, auch eine Dysbalance der Hypophysenhormone scheint eine Rolle zu spielen (hier werden die Vorstufen der Sexualhormone gebildet), die hormonelle Belastung des Grundwassers wird als mitverantwortlich diskutiert.
Die Beschwerden (Gereiztheit, depressive Verstimmung, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, verstärkte Ödembildung, Spannungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie), Bauchkrämpfe, Blähungen, Obstipation, Heisshunger, kalte Hände und Füsse, sexuelle Unlust, Schmierblutungen) verstärken sich unter Stress, familiärer und beruflicher Belastung.

Fast jede Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Phasen mit PMS. Nur 5% aller Frauen sind über längere Zeit beeinträchtigt. Ab Mitte 30 bis zu den Wechseljahren kann sich die Symptomatik verstärken.

Man kann viel tun. Von Wärmeanwendungen und Bädern, Schröpfen und Ernährungsumstellung, über hormonausgleichende Stoffe und Pflanzen, Bewegung und Massage (Organmassage Darm oder Nieren), bis hin zu Tees, Schüsslersalzen und homöopathischen Mitteln.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen!!!

Quellen: Krankheit als Sprache der Seele (Dahlke), Krankheit als Weg (Dethlefsen/Dahlke), Gesundheit für Körper&Seele (Louise L.Hay), Schüsslersalze (Heepen), Aus eigener Kraft (Paungger/Poppe), Handbuch homöopathischer Leitsymptome (R.Morrisson), Checkliste Komplementärmedizin (Huber/Michalsen), Naturheilpraxis heute (Bierbach), Netzrecherche

Copyright by Hp Stefanie Gros Berlin www.safi-heilpraxis.de

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