Aufstellungsarbeit

‚ Wechselnde Pfade, Schatten und Licht.
Alles ist Gnade, fürchte dich nicht‘ Schullied der SHS

Systemische Struktur- und Familienaufstellung ist für mich ein ganz tolles Werkzeug um Zusammenhänge und Lösungen zu finden, auf die man alleine weder über den Körper, noch den Kopf kommt. In ihr können Probleme in Beziehungen aufgezeigt, Verstrickungen verstanden und gelöst werden. Beziehungen und Verstrickungen zu anderen Menschen, zu meinem Körper, zu Themen die mir immer wieder begegnen und mich beschäftigen, zu Krankheiten, zu Dingen, zu Entscheidungen. Das System folgt festen Gesetzmässigkeiten und strebt immer einer Lösung an. Und die kann in der Aufstellungsarbeit wunderbar aufgezeigt werden. Aus der Verwirrung entsteht ein klareres Bild.

Mich fasziniert besonders die Aufstellung in der Einzelarbeit, weil der Klient dabei selbst die einzelnen Positionen (seine Symptome,  oder Familienmitglieder zB) einnehmen, und so durch das spüren der Gegenseiten und Einzelteile zu Verständnis auf der gefühlten und verstandesmäßigen Ebene kommen kann. Begreifen mit allen Sinnen.

Aufstellungsarbeit wende ich an, wenn ich im Behandlungsverlauf oder nach einer Erstanamnese das Gefühl habe, dass das jetzt helfen könnte oder angezeigt ist. Reine Aufstellungstermine ohne EA vergebe ich aus Überzeugung nicht. Dafür empfehle ich meinen Lehrer Ekkehard Dehmel und seine regelmäßigen Aufstellungstage in Charlottenburg (auch zum Schnuppern als Stellvertreter).