Endometriose

Gutartige Gynäkologische Erkrankung. Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (meist in Eileiter oder Eierstock, aber auch weit entfernteren Organe) die im schlimmsten Fall periodisch mitmacht und -blutet und/oder zu Verwachsungen mit anderen Organen und Geweben und somit zu starken Schmerzen führen kann. Verbreitung retrograd während der Mens oder über den Blut- und Lymphweg in andere Organe. Frauen in gebärfähigem Alter (aber durchaus auch Männer, angeboren, aus dem frühen Zellteilungsstadium in dem wir alle erstmal weiblich sind). Wichtige Sterilitätsursache (aber nicht zwingend). Gefahr der Insulinresistenz als Spätfolge. Cave! Babys, die früh Soja- statt Kuhmilch bekommen haben haben ein erhöhtes Endometrioserisiko!

Ideen: Energiemangel, Energiestau im kleinen Becken, ablehnende oder ambivalente Einstellung zur eigenen Weiblichkeit und/oder Sexualität? Krankheit von Karrierefrauen? Wirbelverschiebung?! Schlafen oder Arbeiten auf Störzonen? Geschwächtes Immunsystem, erhöhte Belastung durch Umweltschadstoffe, seelische Verletzung, krankmachender Stress?

Was spür ich?

Dysmenorrhoe, Kreuzschmerzen, Schmerzen beim Sex, Makrohämaturie, Darmblutungen, zystische Veränderungen (v.a. Teerzysten, wenn das Menstruationsblut eben nirgends hin abfliessen kann), Dauerschmerz bei Verwachsungen, Sterilität (nichts muss, alles kann). Symptome und Schmerzen abhängig von der Lage der Herde und dem Befall, meist prämenstruell, bei Mens dann besser.

Was ist die Antwort der Schulmedizin?

Visanne. Reines Gestagen, das den Schleimhautaufbau verhindert und die Östrogenproduktion blockiert, einen somit in eine künstliche Menopause bzw Dauerschwangerschaft versetzt und tief und nachhaltig in den Hormonhaushalt eingreift. Nebenwirkungen sind Depressionen und Ovarialzysten, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Lipidoverlust, Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Haarausfall, Akne, Thrombophlebitis, Hitzewallungen. Erhöhtes Risiko für Gerinnsel, Schlaganfall, Herzinfarkt, Brustkrebs und Lebertumore.

‚Visane vermindert das Gebärmutterschleimhautgwebe und reduziert die mit Endometriose einhergeheneden Unterbauchschmerzen‘ (Auszug aus dem Beipackzettel) aber heilt nicht. Und es gibt keinerlei Erfahrungen über mehr als 15Monate!

Was kann ich alternativ tun?

Vollkommene Heilung ist schwer. Auch für die Schulmedizin. Man weiss einfach noch zu wenig über diese Krankheit. Aber Linderung und Besserung ist durchaus möglich. Und den Versuch zu wagen hinter meine Krankheit und meine ganz persönliche Lösung zu schauen ist immer eine gute Idee und ein guter Anfang.

Zum Beispiel mit Homöopathischen Mitteln, Schüssler Salzen, schmerzstillenden/spasmolytischen/zyklusanregemden Teemischungen, pflanzlichem Hormonausgleich, Baucheinreibungen und Organmassagen mit Wala Salben (Leber/Niere/Darm) oder Ätherischen Ölen, Aufbau der körpereigenen Abwehr, Strukturierung von Körper und Geist, Entgiftung, Vollwerternährung, Verzicht auf Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol, Nikotin, Zucker, Weizen (Endoschmerzen sollen um 90% zurück gehen) und künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker etc….

Ich empfehle hier, wie auch bei vielen anderen Prozessen, gerne, im frühen Stadium der Behandlung eine Aufstellung zu dem was da bei mir passiert zu machen. Sie kann viel zum Verständnis und zur Lösung beitragen, in einem Beschwerdebild über das man noch so wenig weiss, und das meiner Meinung und Erfahrung nach auch sehr indivuell ist und keineswegs über einen, für alle funktionierenden therapeutischen Kamm gescheert werden darf.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen!!!

Quellen: Naturheilpraxis Heute, R. Morrisson, Aus eigener Kraft (Paungger/Poppe), Checkliste Komplementärmedizin (Huber/Michalsen), Nicht ohne meine Wärmflasche (Liel), Netzrecherche

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