Asthma

Als Asthma oder Bronchialasthma bezeichnet man eine anfallsweise auftretende Atemnot mit einer charakteristischen pfeifenden Ausatmung. Es liegt eine Verengung der kleinen Bronchien und Bronchiolen vor, die durch einen Krampf der glatten Muskulatur, einen entzündlichen Reiz der Atemwege und eine allergische Schwellung und Sekretion der Schleimhaut verursacht sein kann.

Es fühlt sich für Asthmatiker zwar so an als bekäme er keine Luft, in Wahrheit handelt es sich aber um ein Ausatem Problem.

Nehmen und Geben. Der Asthmatiker versucht viel zu nehmen, aber wenn es ums Hergeben geht, bekommt er einen Krampf. Störung des Gleichgewichts. Kann er nicht hergeben, kann er auch nicht wieder aufnehmen was er so gern hätte und so dringend braucht. Er will alles behalten und vergiftet sich damit selbst. Erstickungsgefühl. Er ringt nach Luft obwohl so viel davon vorhanden ist, kann den Hals nicht voll bekommen. Er sehnt sich nach Liebe, will Liebe haben, braucht sie wie die Luft zum Atmen, kann aber keine geben.

Sich abschliessen wollen. Der Kretschmer Reflex ist eine reflektorische Schutzreaktion und hält zb Reizgase von uns fern. Der Asthmatiker erlebt jedoch harmlose Stoffe der Umwelt als lebensbedrohlich und verschliesst sich ihnen gegenüber sofort. Angst und Enge (gr. Asthma=Engbrüstigkeit, lat. Angustus (Angst)). Angst vor dem Hereinlassen bestimmter Lebensbereiche. Todesangst im Anfall. Der Tod als letzte Möglichkeit zuzumachen, sich abzuschliessen, abzukapseln vom Lebendigen.

Enge ist Angst. Das einzige Mittel gegen Angst ist also Ausdehnung. Und Ausdehnung geschieht nur durch Hereinlassen des Gemiedenen.

Erstickte Liebe. Das Gefühl kein Recht zum Atmen zu haben. Unfähigkeit für sich selbst zu atmen. Fühlt sich erdrückt. Unterdrücktes Weinen manifestiert sich im Asthma. Überentwickeltes schlechtes Gewissen. Schuldig fühlen. Minderwertigkeitsgefühle. Verlangen nach Selbstbestrafung. Angst vor dem Leben. Will nicht hier sein.

Asthmatische Kinder entwachsen oft der Krankheit wenn sie das Elternhaus verlassen, wegziehen, heiraten. Wird im späteren Leben ein Schalter gedrückt kann sich der Asthmaanfall wiederholen.

Dominanzanspruch und Kleinheit. Wird der Machtanspruch von aussen bedroht fährt ihm der Schreck in die Lunge und es verschlägt ihm den Atem und die Sprache, es bleibt ihm die Luft weg. Damit übt er Macht auf seine Umwelt aus. Haustiere müssen abgeschafft und jedes Staubkorn entfernt werden und niemand darf mehr rauchen. In der Psychotherapie sind diese erpresserischen Anfälle manchmal die letzte Rettung, wenn man der Wahrheit zu nahe kommt.

Aufgeblasenheit. Sich immer mehr aufplustern wächst proportional zum Gefühl von Ohnmacht und Kleinheit und Hilflosigkeit. Es kommt nach längerer Krankheit zur Verfestigung des Brustkorbs (Fassthorax). Mächtiges Aussehen ermöglicht jetzt nur noch ganz geringes Atemvolumen. Der Konflikt von Anspruch und Realität.

Unterdrückte Aggressionen. Sich brüsten ist auch eine Form von Aggression. Sich Luft machen wollen, das Gefühl zu zerplatzen. Doch jede Möglichkeit seine Aggression adäquat in Schreien oder Schimpfen zu artikulieren, bleibt in der Lunge stecken und kommen nur als Husten und Auswurf heraus. Jemandem etwas husten, jemanden anspucken, vor Wut nach Luft schnappen. Selbstaggression zeigt sich in der allergischen Komponente des Asthma bronchiale.

Abwehr der dunklen Lebensbereiche. Der Asthmatiker liebt das Reine, Saubere, Klare, Sterile und meidet das Dunkle, Tiefe, Irdische (siehe Allergene). Er ist meist ein kopflastiger Mensch. Sexualität schiebt er nach oben in die Brust, produziert hier Schleim statt in/an den Genitalien. Er sehnt sich nach reiner Luft, was die Klimatherapie so erfolgreich macht. In der Höhe oben auf dem Berg stehen wo die Luft noch rein ist, herausgehoben aus den Tiefen mit ihrer Triebhaftigkeit und ihrer Fruchtbarkeit. Am Meer mit der salzigen Luft, dem Symbol für Wüste, Mineralisches und Lebloses. Angst vor Lebendigkeit.

Mond in Krebs. Das Ganze drückt mir die Luft ab. Man will mich vereinnahmen, aber ich wehre mich. Solange sich die Situation nicht ändert kann ich nicht frei atmen.

Niemals die Opferrolle akzeptieren. Niemals der Spielball deiner Umwelt bleiben. Jeder hat das Recht sein Leben so zu leben wie er will.

Schlafplatz checken, Schadstoffbelastung (Wohnung und Arbeitsplatz), Aderlass.

Das Sternzeichen Zwilling steht für Erkrankungen im Bereich des Austausches (bei Asthma ist der Gasaustausch in der Lunge gestört).

Fragen. In welchen Bereichen will ich nehmen ohne zu geben? Kann ich mir bewusst meine Aggressionen eingestehen und welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung sie zu äußern? Wie gehe ich mit dem Konflikt Dominanz und Kleinheit um? Welche Lebensbereiche werte und wehre ich ab? Kann ich etwas von der Angst spüren, die sich dahinter verschanzt hat? Was versuche ich zu meiden, was halte ich für schmutzig, niedrig, unedel?

Die Lösung ist die Einsicht, Bewusstheit und schonungslose Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Angst eingestehen, Angst nicht mehr meiden sondern Angst zuwenden bis man sie lieben und integrieren kann. Eigenurintherapie (intramuskulär). Zwingt etwas wieder aufzunehmen was er abgegeben hat, etwas niederes und triebhaftes, den eigenen Dreck und Schmutz.

Es ist gut für mich mein Leben jetzt selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin sicher und geliebt, willkommen und umsorgt (vor allem als Kind). Ich kann die Verantwortung für mich selbst übernehmen. Ich entscheide mich für die Freiheit.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen!!!

Quellen: Krankheit als Sprache der Seele (Dahlke), Krankheit als Weg (Dethlefsen/Dahlke), Gesundheit für Körper&Seele (Louise L.Hay), Aus eigener Kraft (Paungger/Poppe)

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