Stress | Burnout und Depression

Ich muss nicht mehr weil ich nicht mehr kann.

Stress entsteht durch Wiederholungen. Wiederkehrende Anforderungen ohne Pause. Andauernder Leistungsmodus. Dadurch kommt es zu einem Stau. Den Stau können zum Beispiel Gefühle, Schmerzen oder Medikamente verursachen. Auf den Stau folgt meist eine überschießende Reaktion durch einen banalen Auslöser. Wenn die Staumauer fällt wird die neue Situation und der Stress erstmals wahrgenommen. Es kommt zu Burnout, Erschöpfung oder Depression.

Stress ist nicht das was gerade passiert sondern das wie wir es wahrnehmen.

Homöopatisch gehört Stress ins Miasma der Sykose (Hyper/Überschuss/Zuviel) der leicht in das syphillitische Miasma (Degeneration/Zerstörung) abrutschen kann.

Burnout | Nierengesteuert: Sicherheitssucher, kraftlos, durch Leistung allen recht machen, Parasympatikon, nehmen oft Aufputschmittel → Schwäche durch Überforderung → Niere stärken. Lebergesteuert: Workaholic, Tatmensch, kraftvoll, Sympatikon → Kollaps → Leber stärken.

Depression | Depression ist eine Reaktion auf ein Zuviel, also eine Krankheit der Fülle und nicht des Mangels. Wenn erlöste Entspannung nicht möglich ist, zeigt sie sich in ihrer bescheidensten Form, der Depression. Depression war früher die Unterdrückung tiefer Trauer. Heute kommt es zur Gefühlslosigkeit als Folge von systemischer Angststreuung. Politik und Wirtschaft arbeiten für ihre Macht subtil und offen mit dieser Angst. Fear sells. Heute ist Depression also eher die Unterdrückung tiefer Ängste als tiefer Trauer (= Eisenmangel) und eine Folge von unterdrückter Aggression (= zu viel Eisen). Rückzug in die Depression als Selbstmord auf Raten.

Die Leitsymptome einer Depression (gedrückte Stimmung, Verlust von Freude und Interesse, erhöhte Ermüdbarkeit, verminderter Antrieb und Appetit, Konzentrationsschwäche und Aufmerksamkeitsdefizite, Schlafstörungen) können auch auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Schilddrüse (Unterfunktion) oder Leber hinweisen (somatogene Depression = Begleitdepression einer organischen Erkrankung).

Psychopharmaka dienen der Schulmedizin zur psychovegetativen Entkopplung. Die Verbindung von Seele und vegetativem Nervensystem soll unterbunden werden, um den Körper von seelischen Stress abzukoppeln. Das ist kontraproduktiv bei Menschen, die eh schon darunter leiden IHRE Gefühle und Emotionen kaum noch zu spüren. Was in der akuten Krise Leben retten kann führt also langfristig nicht zu Heilung sondern nur tiefer ins Dunkel. Die naheliegende Alternative wäre Entspannung auf dem seelischen Weg, die allerdings Einsatz und Verantwortungsübernahme verlangt.

Andere häufige Stresserkrankungen sind Tinnitus oder Hörsturz sowie natürlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck zB.

Lösungen | Lebensrhytmus nach eigenem Mass suchen und finden. Meditation. Sein Herz verschenken. Atem bewusst spüren. Ursache von Stress behandeln. Wo bin ich gerade, um was geht es, was hab ich nicht erledigt.

Wenn sich das Problem mit dem Reaktionsmuster verbindet gibt es keine Lösung. Man muss das Muster durchbrechen um die Lösung möglich zu machen und den Stress aufzulösen. Es geht nicht ums ‚warum‘ sondern ums ‚wie und was‘. ‚Was ist Wut für dich‘ und nicht ‚warum sind sie wütend‘. Warum schiebt die Ursache ins Aussen. ‚Wie fühlt sich das an‘ holt es ins Innen.

Homöopathie und Pflanzenheilkunde können gut helfen. Ich arbeite auch gerne mit Aufstellungsarbeit um diesem ‚wie und was‘ auf den Grund zu gehen und das Reaktionsmuster zu durchbrechen.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen!!!

Quellen: Naturheilpraxis Heute, R. Morrisson, Hern(ens)probleme (Dahlke), Verdauungsprobleme (Dahlke), Krankheit als Sprache der Seele (Dahlke), Gesundheit für Körper und Seele (Louise L.Hay), Netzrecherche

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