Scheidenpilz

Die Genitalien repräsentieren den weiblichsten Teil einer Frau, unser weibliches Prinzip. Schwierigkeiten im Genitalbereich, wie Scheidenpilz, haben wir oft wenn wir uns nicht wohlfühlen mit unserem Frausein, wenn wir unsere Sexualität zurückweisen oder unsere Körper als schmutzig oder sündig ablehnen. Wenn wir frühe Schuldgefühle über unsere Sexualität und unseren Körper mit uns herumtragen, wenn wir verdrehte Vorstellungen haben von unserem Körper und der Richtigkeit seiner Funktionen. Es kann auch darauf hinweisen dass wir unser romantisches Empfinden durch den Partner verletzt sehen (zb einseitiger Kinderwunsch). Wut auf den Partner. Sexuelle Schuldgefühle. Selbstbestrafung. Sorge nicht genug zu sein.

Generell machen sich Hefepilze wie der Scheidenpilz immer dann breit, wenn die Abwehr einer Frau lokal geschwächt ist (Millieuschwäche), während der Einnahme von Antibiotika, bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Veränderungen im Hormonhaushalt durch die Anti-Baby-Pille, kleine Verletzungen in der Schleimhaut, während der Pubertät, der Menstruation, einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren, Verwenden von aggressiven Intimwaschmitteln und -sprays oder übertriebene Intimhygiene, trockene Schleimhäute durch Tamponbenutzung oder Östrogenmangel (Menopause), Luftabschluss durch Slipeinlagen oder Synthetikwäsche, hormonelle Verhütung (Pille), Unverträglichkeit von Latex (Kondome) oder Gleitmittel, Waschmittel, Kosmetika oder Textilfarben, Epilation im Genitalbereich, hoher Zuckerkonsum, Darmmykosen (meist liegt beides gleichzeitig vor), durch falsche Toilettenhygiene (indem nach dem Stuhlgang zur Scheide hin gewischt wird), durch Geschlechtsverkehr wenn der Partner infiziert ist (Ping-Pong-Infektion), durch gemeinsam benutzte Toilettenartikel, Wäsche oder Handtücher, in Schwimmbädern, Whirlpools und Saunen. Zu Pilzen kommt es aber auch bei Stress, Beziehungsproblemen, unbefriedigender Sexualität und Grenzverletzungen in diesem Bereich.

Mehr Infos über Pilze allgemein siehe auch Fußpilz.

Symptome können sehr unterscheidlich sein. Juckreiz (quälend bis schwach), weisser dicker Ausfluss (quarkähnlich bis bröcklig), unangenehmener/unnormaler Geruch (Hefeartig bis leicht säuerlich), geschwollene Vulva und Schamlippen, Risse und Rötungen, Schmerzen beim Wasserlassen und/oder Geschlechtsverkehr.

Homöopathie und Pflanzenheilkunde können unterstützen und helfen. Ich arbeite hier auch gerne mit Aufstellungsarbeit um heraus zu finden warum ich hab was ich hab, das Bild klarer wird und deine ganz individuelle Lösung beleuchtet werden kann.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen. Behandlungsverbot des Hp bei Candida Befall des Geschlechtstrakts (§24 fSG)!!!

Quellen: Naturheilpraxis Heute (Bierbach), Gesundheit für Körper&Seele (Louise L.Hay), Schüsslersalze (Heepen), Checkliste Komplementärmedizin (Huber/Michalsen), Netzrecherche

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