Asthma

Als Asthma oder Bronchialasthma bezeichnet man eine anfallsweise auftretende Atemnot mit einer charakteristischen pfeifenden Ausatmung. Es liegt eine Verengung der kleinen Bronchien und Bronchiolen vor, die durch einen Krampf der glatten Muskulatur, einen entzündlichen Reiz der Atemwege und eine allergische Schwellung und Sekretion der Schleimhaut verursacht sein kann.

Es fühlt sich für Asthmatiker zwar so an als bekäme er keine Luft, in Wahrheit handelt es sich aber um ein Ausatem Problem.

Der Kretschmer Reflex ist eine reflektorische Schutzreaktion und hält zb Reizgase von uns fern. Der Asthmatiker erlebt jedoch harmlose Stoffe der Umwelt als lebensbedrohlich und verschliesst sich ihnen gegenüber sofort. Angst und Enge (gr. Asthma=Engbrüstigkeit, lat. Angustus (Angst)). Angst vor dem Hereinlassen bestimmter Lebensbereiche. Todesangst im Anfall. Der Tod als letzte Möglichkeit zuzumachen, sich abzuschliessen, abzukapseln vom Lebendigen.

In welchen Bereichen will ich nehmen ohne zu geben? Kann ich mir bewusst meine Aggressionen eingestehen und welche Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung sie zu äußern? Wie gehe ich mit dem Konflikt Dominanz und Kleinheit um? Welche Lebensbereiche werte und wehre ich ab? Kann ich etwas von der Angst spüren, die sich dahinter verschanzt hat? Was versuche ich zu meiden, was halte ich für schmutzig, niedrig, unedel?

Enge ist Angst. Das einzige Mittel gegen Angst ist also Ausdehnung. Und Ausdehnung geschieht nur durch Hereinlassen des Gemiedenen.

Erstickte Liebe. Das Gefühl kein Recht zum Atmen zu haben. Unfähigkeit für sich selbst zu atmen. Fühlt sich erdrückt. Unterdrücktes Weinen manifestiert sich im Asthma. Überentwickeltes schlechtes Gewissen. Schuldig fühlen. Minderwertigkeitsgefühle. Verlangen nach Selbstbestrafung. Angst vor dem Leben. Will nicht hier sein.

Asthmatische Kinder entwachsen oft der Krankheit wenn sie das Elternhaus verlassen, wegziehen, heiraten. Wird im späteren Leben ein Schalter gedrückt kann sich der Asthmaanfall wiederholen. Der Schreck fährt einem in die Lunge, es verschlägt einem den Atem und die Sprache, es bleibt einem die Luft weg.

Nach längerer Krankheit kann es zur Verfestigung des Brustkorbs (Fassthorax) kommen. Mächtiges Aussehen ermöglicht jetzt nur noch ganz geringes Atemvolumen. Der Konflikt von Anspruch und Realität.

Unterdrückte Aggressionen. Sich brüsten ist auch eine Form von Aggression. Sich Luft machen wollen, das Gefühl zu zerplatzen. Doch jede Möglichkeit seine Aggression adäquat in Schreien oder Schimpfen zu artikulieren, bleibt in der Lunge stecken und kommen nur als Husten und Auswurf heraus. Jemandem etwas husten, jemanden anspucken, vor Wut nach Luft schnappen. Selbstaggression zeigt sich in der allergischen Komponente des Asthma bronchiale.

Abwehr der dunklen Lebensbereiche. Der Asthmatiker wählt oft lieber das Reine, Saubere, Klare, Sterile und meidet das Dunkle, Tiefe, Irdische (siehe Allergene). Deshalb wird es hoch oben in den Bergen und am Meer ja auch besser.

Das Sternzeichen Zwilling steht für Erkrankungen im Bereich des Austausches (bei Asthma ist der Gasaustausch in der Lunge gestört). Mond in Krebs: Das Ganze drückt mir die Luft ab, man will mich vereinnahmen, aber ich wehre mich, solange sich die Situation nicht ändert kann ich nicht frei atmen.

Die Lösung ist die Einsicht, Bewusstheit und schonungslose Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Angst eingestehen, Angst nicht mehr meiden sondern Angst zuwenden bis man sie lieben und integrieren kann. Niemals die Opferrolle akzeptieren. Nicht der Spielball deiner Umwelt bleiben. Jeder hat das Recht sein Leben so zu leben wie er will.

Homöopathie aber auch Pflanzenheilkunde können unterstützen und helfen. Ich arbeite hier auch gerne mit Aufstellungsarbeit um heraus zu finden warum ich hab was ich hab, das Bild klarer wird und deine ganz individuelle Lösung beleuchtet werden kann.

!!! Diese Zusammenfassung ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens und soll nicht zum eigenmächtigen experimentieren animieren sondern nur zum persönlichen Verständnis beitragen!!!

Quellen: Krankheit als Sprache der Seele (Dahlke), Krankheit als Weg (Dethlefsen/Dahlke), Gesundheit für Körper&Seele (Louise L.Hay), Aus eigener Kraft (Paungger/Poppe)

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