Idee

‚ Wechselnde Pfade, Schatten und Licht.
Alles ist Gnade, fürchte dich nicht‘ Schullied der SHS

Wie ein Schwamm habe ich die Ideen und Denkansätze aller möglichen Lehren, Methoden, Wissenschaften und Schulen aufgesogen. Die sind wichtig, das Werkzeug, das Gedankengut, das Wissen, der Ansatz für das Wie in meinem Leben und meiner Arbeit. Aber dieses Wie funktioniert nicht nur in dafür eingerichteten Systemen (Praxen, Studios, Zentren). Freiheit ist Heilung. Und Heilung ist Freiheit. Und deshalb geht es für mich darum so frei wie möglich zu sein von Abhängigkeiten jeder Art, auch derer meines Yogastudios, Aschrams, Heilpraktikers oder Psychotherapeuten. Es sind spirituelle Zentren, Orte an denen Menschen meist nach dem Suchen was ihnen fehlt. Und es ist gut und wichtig, dass es diese Orte gibt. Sie leuchten den Weg, sind Anker, Strohhalme an denen wir uns festhalten können, die uns auffangen, auftanken und zur Ruhe kommen lassen, Inseln in der Hektik und dem Chaos unseres Alltags. Wirklich frei bin ich aber erst wenn ich meine ganz eigene Heilung und Balance ganz ohne all diese Helferlein in meinem ganz eigenen weltlichen Alltag, den ich mein Leben nenne, finde und leben kann. Das klappt nicht immer aber immer öfter, und es fühlt sich für mich ehrlicher und freier an als alles andere.

Heilung geschieht auf sehr unterschiedlichen, individuellen und oft sehr ungewöhnlichen Wegen. Yoga, Meditation, gesunde Ernährung, alles gute Wege um ins Gleichgewicht zu kommen. Aber nicht die einzigen, und nicht immer die richtigen für jede Zeit und jeden Mensch. Manchmal bringt dich deine Jogginghose und ein Tag Serie gucken im Bett weiter als jede Therapiesitzung. Manchmal hast du plötzlich ganz unvermittelt die Erkenntnis, die Idee, die Lösung auf die du so lange gewartet hast. Beim Tuen von ganz gewöhnlichen Dingen in ganz normalen, weltlichen Alltagssituationen. Und warum? Weil du getan hast nach was dir grade war, weil du deinem Bedürfnis gefolgt bist, weil du jetzt gerade das für diesen einen Moment und deine Zeit vollkommen richtige getan hast. Das nennen wir in der Leibarbeit dem Ruf des Leibes folgen. Und der kann alles mögliche rufen. Geh mit mir in den Wald, grabe deine Hände tief in die Erde, streichle ein Tier, weine den ganzen Tag, höre laute Musik, dekoriere die Wohnung um, schrei ins Kissen, kauf dir was Schönes, leg dich auf den Boden und atme, hüpfe wie eine Irre auf deinem Bett, triff dich mit Freunden, esse ungesundes Zeug, besauf dich, bummel stundenlang durch Einrichtungshäuser, verschlaf den Tag, putz das Bad, sei wütend, geh schwimmen, male, tanze, schreibe, power dich (beim Sport) aus, steig in dein Auto und fahr irgendwohin, erklimme Berge, grüß das Meer oder setz dich einfach stupide mit (genug) Schokolade vor den Fernseher. Es ist egal was es ist was dich besser fühlen lässt, dir Raum gibt zum atmen, zum heulen, zum nachdenken, zum lebendig fühlen, zum heilen. Es ist dein Raum wenn du ihn mit dem füllst was gerade für dich dran ist.
Und dabei möchte ich dir helfen. Dir diesen Raum zu gönnen, ihn mit dir zu fühlen und zu füllen, zu üben achtsam zu erkennen was du brauchst und dich ermuntern dem mutig zu folgen. Immer. Kein Bedürfnis ist unsinnig, albern, überflüssig oder blöd, und jedes ist es wert gesehen, erkannt und befriedigt zu werden. Immer.

‚Werde leer und deine Heimat wird dich finden.
Weil sie lauter nach dir ruft als du nach ihr‘ Andersmensch

Das heisst ich verkaufe dir Zeit und stelle dir den Raum zur Verfügung den du brauchst für was auch immer du gerade brauchst. Einen Dialog, ein Ohr das zuhört, eine Berührung, Platz zum heulen, schreien, lachen, atmen. Ich möchte dass du nicht nur kommst wenn du krank bist oder es dir nicht gut geht. Ich möchte dass du es dir einfach gönnst zu kommen, dir deinen Raum zu nehmen. Um dir Gutes zu tun, bevor es dir schlecht geht, wenn es dir schlecht geht und nachdem es dir schlecht ging. Oder eben einfach nur so, ohne dass es dir schlecht geht.
Wellness für Körper, Geist und Seele. Dafür stelle ich dir all meine Werkzeuge und mein Wissen zu Verfügung. Wir müssen uns auf nichts festlegen, schauen einfach gemeinsam was du brauchst und was es zu tun gilt. Ich halte dir eine Stunde einfach still die Hand, helfe dir in einem Gespräch oder mit einem homöopathischen Mittel Lösungen zu finden, teile mein Wissen zur Herstellung von Tees oder Salben mit dir, tue deinem Körper in einer Massage oder deiner Seele in einer Leibarbeit etwas Gutes. Was auch immer es ist, lass ihm zusammen Raum geben.